• Leonhard Merckens

Hilfe, mein Hund trinkt zu wenig – Ursachen und Tipps

Aktualisiert: 29. Aug 2018

Dein Hund hört gar nicht mehr auf zu hecheln und du kannst dir nicht vorstellen, dass er keinen Durst hat? Das Wichtigste: mache dir nicht zu viele Sorgen deshalb! Meist wissen unsere Vierbeiner was gut für sie ist. Kühles Wetter reduziert den Wasserbedarf, Bewegung erhöht ihn.

Sicher ist: wer ausreichende Mengen trinkt, schont seinen Stoffwechsel und unterstützt seinen Kreislauf – egal ob Hund oder Mensch.


Auf Ursachensuche zu gehen, zahlt sich daher jedenfalls aus:

  • Vielleicht ist die Position der Schüssel ungünstig? - Ist dein Hund eher nervös und hat dort keine Ruhe? Ist der Ort zu abgelegen oder in der prallen Sonne?

  • Die Höhe? – steht die Schüssel in einem Gestell zu hoch für deinen Liebling oder würde dein Vierbeiner vielleicht von einer Erhöhung profitieren?

  • Die Hygienesituation? – wasche den Napf bitte täglich ordentlich aus!

  • Ist die Wasserschüssel unschuldig, liegt es vielleicht am Futter? Ist dieses besonders feucht oder mischt du noch ordentlich Wasser dazu?

Rechne am besten einmal nach, wie viel Flüssigkeit insgesamt bei deinem Hund ankommt. Miss dazu bitte in der Früh ab, wie viel Wasser du anbietest und am Abend, was dein Liebling übrig gelassen hat, du erhältst das täglich aus der Schüssel konsumierte Wasser. Solltest du Wasser ins Futter mischen oder zusätzlich dooog anbieten, addiere die verwendete Menge zu deinem Ergebnis. Frisst dein Hund Feuchtfutter? Dann addiere noch 70 % der täglichen Feuchtfuttermenge (in Gramm) dazu – so viel mehr Wasser (in ml) enthält es nämlich im Vergleich zu Trockenfutter. Das Ergebnis dividiert durch das Hundegewicht in kg soll etwa zwischen 50 und 90 liegen, bei viel Bewegung oder Hitze auch höher.


Ein Beispiel? 500 ml morgens, 150 ml abends in der Schüssel: 350 ml; 1 Portion Dooog zwischendurch: 400 ml; 200 g Naßfutter zusätzlich zum Trockenfutter: 0,7 x 200 = 140 ml;

Also: 350 ml Schüsserl + 400 ml Dooog + 140 ml aus dem Futter = 890 ml Flüssigkeitskonsum pro Tag; da unser Beispielhund 12 kg wiegt, ist das ein perfektes Ergebnis: 890/12 = 74 ml pro kg pro Tag!


Bedenke bitte: sollte dein Ergebnis regelmäßig bei 100 oder darüber liegen, besprich das bitte mit deinem Tierarzt, es könnte sich nämlich um ein Krankheitsanzeichen handeln. Trinkt dein Vierbeiner hingegen weniger als 40 ml Wasser pro kg Körpergewicht pro Tag, korrigiere diese Zahl mit Dooog oder durch das Anfeuchten des Futters nach oben. Fruchtsaft ist als Getränk übrigens ungeeignet, da er abführend wirkt und zu viel Zucker enthält. Experimentiere zusätzlich zur Art des Getränkes auch mit Position und Art der Schüssel: ein kühler, ruhiger und dennoch nicht abgelegener Ort ist optimal.


Beobachte was deinem Liebling zusagt: stürzt er sich auf fließendes Wasser? Vielleicht wären ein Zimmerbrunnen oder Ausflüge zum Gartenschlauch die Lösung? Oder steht er auf dreckige Lacken? Versuche es mit abgestandenem oder Regenwasser. Trinkt er, wenn du das Wasser persönlich anbietest? Vielleicht am liebsten aus einem Wasserspender? Detektivischer Spürsinn und Experimentierfreude sind hier jedenfalls gefragt! Auch Spiele, wie das „Fischen“ eines Leckerlis aus der Wasserschüssel machen Spaß und erhöhen die Wasseraufnahme.


Wir wünschen euch beiden jedenfalls viel Spaß bei der Erforschung der ganz persönlichen Trinkgewohnheiten deines vierbeinigen Freundes!


Leonhard und dein dooog-Team


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